1Dort sahen meine Augen ein tiefes Tal mit offenem Schlund und alle, die das Festland, das Meer und die Inseln bewohnten, bringen ihm dann Gaben, Geschenke und Huldigungszeichen dar; doch wird jenes Tal nicht voll davon werden.
2Ihre Hände verüben Verbrechen und die Sünder verschlingen alle, die sie frevelhaft unterdrücken. Aber die Sünder werden vor dem Herrn der Geister vertilgt und von seiner Erde verjagt, und sie gehen für immer zugrunde.
3Denn ich sah, wie die Plageengel dort verweilten und allerlei Marterwerkzeuge dem Satan zurechtmachten.
4Da fragte ich den Friedensengel, der mit mir ging: Für wen bereiten sie diese Werkzeuge?
5Er sprach zu mir: Für die Könige und für die Mächtigen dieser Erde, damit sie vernichtet werden.
6Dann läßt der Gerechte und Auserwählte das Haus seiner Gemeinde wieder erscheinen; von nun an wird sie nicht mehr behindert, im Namen des Herrn der Geister.
7Diese Berge werden vor seiner Gerechtigkeit nicht mehr so dastehen, wie die Erde; die Hügel dagegen werden wie eine Wasserquelle sein, und die Gerechten haben dann Ruhe vor der Bedrückung der Sünder.